Indienurlaub Sommer 2010

Über den Wolken

…Flug nach Muskat (Oman) wo wir auf dem Hinflug 12 Stunden Zwischenaufenthalt hatten. Allerdings nachts, wir haben also auf dem Flughafen übernachtet und dank Gutscheine von der Fluggesellschaft (Oman Air) konnten wir dort zu Abend- bzw auch zum Frühstück essen. War erlebnisreich, wenn auch sehr kalt, denn außerhalb des Flughafens waren es über 40 Grad und innen durch Klimaanlagen unter 20. Aber alles hat geklappt und dies war auch eine Erfahrung die es wert war gemacht zu werden ;-) Die restlichen Bilder sind dann vom Weiterflug von Muskat nach Delhi.

Ankunft und erstes Missgeschick

Der Flug von Muskat nach Delhi dauert 3 Stunden, also nicht mehr allzulange. Als wir dann in Delhi ankamen, waren wir mehr oder weniger doch etwas überdreht und so ist auch genau das erste Missgeschick passiert, wir haben einen falschen Koffer mitgenommen und unseren dort gelassen, allerdings ist das erst Nachts aufgefallen,als wir schon eine Autofahrt von 4 Stunden hinter uns hatten. Was also tun? Unser Schlüssel für den Koffer hat auch für diesen Koffer gepasst und so haben wir im Koffer einen Anhaltspunkt gefunden, wem dieser Koffer gehört und so haben wir telefoniert… danach sind Sunny und sein Bruder wieder 4 Stunden zum Flughafen zurückgefahren (um dort zu merken, dass der Flughafen erst 4 Uhr früh wieder öffnet). Aber alles wird gut, danach hatten wir unseren Koffer wieder und der andere seinen auch. Allerdings ist mit dieser Aktion wirklich viel Zeit verloren gegangen … die Kids und ich waren in dieser Zeit in einem Hotel und konnten zumindest etwas entspannen und von der Anreise erholen. Mit uns waren zwei unserer Neffen, die 4 Jungs hatten riesen Spaß zusammen und man hätte nicht denken können, dass seit dem letzten Treffen 5 Jahre lagen. (die Bilder sind völlig unbearbeitet, und allesamt von den jungs fotografiert mit der kleinen Kamera, denn ich hab zu dieser Zeit geschlafen

Am nächsten Tag

… ging es weiter mit einem Auto von Karnal (wo Sunnys Schwestern wohnen und wir im Hotel übernachtet hatten) nach Sheron, Tarn Taran (wo meine Schwiegereltern und Schwager mit Familie wohnen). Das waren auch etwa wieder 8 Stunden Autofahrt.

Jetzt folgen unsortierte Bilder des Dorflebens, abseits von Tourismus und abseits von geregeltem Strom und Wasser … eben ganz typisch indisch. Ich gebs zu, ich mag die Vorstellung nicht ein Anschauobjekt darzustellen und so dermaßen aufzufallen, aber viele Menschen dort, haben noch nie jemanden gesehen der aus dem Ausland kam.. wir waren dort ja noch nie, denn bis letztem Jahr haben Sunnys Eltern auch noch in Karnal gewohnt.

Es waren Erfahrungen die man sonst niemals machen würde, duschen unter freiem Himmel, genauso wie das schlafen unter freiem Himmel … mit Blick auf die Sterne, sehr romantisch. Die Kids haben dieses Leben sehr genossen, sind früh meist nach 6 Uhr mit allen anderen aufgestanden, sind Milch beim Bauern holen gegangen und haben sich mit in den Miniladen mit Lebensmitteln gesetzt und haben beim Verkaufen geholfen … abwiegen, einpacken etc … und sie hatten keinerlei Berührungsängste mit den Verwandten, genauso nicht wie mit anderen Dorfbewohnern, was uns am Ende hin allerdings auch eine Erkrankung eingebracht hat, nämlich ein Ausschlag der mit kleinen roten Flecken anfing und danach zu großen Blasen angewachsen ist … allerdings hatte Rajiv nur eine Blase am Fuß, die nun aber abheilt.

Fahrt ans Meer

Die Kids wollten ja unbedingt ans Meer, hätten wir im Vorfeld gewusst, was für eine lange Fahrt das nach sich zieht … hätten wir uns das vielleicht auch anders überlegt. ;-)
Insgesamt kamen wir auf 26h reine Fahrtzeit mit Bahn und Bus … aber derBlick übers Meer ist und bleibt unvergessen …. (und nicht zu vergessen rückzu die gleiche Zeit)
Und hier waren wir genau … Daman, allerdings war ja grade Monsunzeit, also auch etwas Regen, aber dieser war so warm, das der nie störend war …

Gemischte Eindrücke

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